FAQ

PRIMASTEPS nutzt für die Fachkräftegewinnung aus dem Ausland zweierlei Wege:

Bei direktem Auftrag erfolgt eine zielgerichtete Fachkräftesuche im Ausland. Der gesamte Anerkennungs- und Vermittlungsprozess bis zur Arbeitsaufnahme in Deutschland kann drei bis neun Monate in Anspruch nehmen. Die arbeitgeberunabhängige Fachkräftegewinnung durch PRIMASTEPS ermöglicht eine deutlich schnellere Stellenbesetzung. Hierbei bedient sich der Arbeitgeber dem PRIMASTEPS Kandidaten-Pool mit bereits laufendem oder abgeschlossenem Anerkennungsverfahren.

  • Durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FKEG) erhalten Fachkräfte aus Drittstaaten (Nicht-EU-Staaten) die Möglichkeit in Deutschland als Fachkraft zu arbeiten.
  • Die sogenannte Vorrangprüfung durch die Bundesagentur für Arbeit ENTFÄLLT ebenso wie die Zuwanderungsbeschränkung auf sog. Mangelberufe (ehemals Positivliste der Bundesagentur für Arbeit).
  • Das FKEG regelt eine gezielte Erwerbsmigration (Gewinnung erwerbsorientierter Fachkräfte aus Drittstaaten)

Bei uns steht die Fachkraft im Mittelpunkt – dies ist unsere Ideologie. Wir wünschen uns Partner, die diese Ideologie mit uns teilen.

Wir sind an einer Zusammenarbeit mit zuverlässigen und verantwortungsbewussten Partnern interessiert mit denen wir auf einer vertrauensvollen und wertschätzenden Basis kooperieren können.

Unsere Vermittlungskonditionen: 

  • wir bieten reine Direktvermittlung an, KEINE Arbeitnehmerüberlassung (Leiharbeit)
  • wir vermitteln ausschließlich Fachpersonal, KEINE Hilfsarbeiter oder ungelerntes Personal
  • der Arbeitgeber soll an einem nachhaltigen Beschäftigungsverhältnis für eine langfristige Lebens- und Erwerbsmigration interessiert sein

Zum Ablauf der Zusammenarbeit: 

Im Prinzip sagen Sie uns, wen Sie suchen und wir kümmern uns um den Rest. Während des gesamten Vermittlungsprozesses stehen wir mit Ihnen im Austausch, halten Sie über alle Fortschritte auf dem Laufenden und koordinieren in Zusammenarbeit die Einreise sowie die Arbeitsaufnahme.

Sie bekommen von uns im Vorfeld alle wichtigen Informationen zum Berufsanerkennungs- und Vermittlungsprozess, sodass Sie die einzelnen Umsetzungsschritte klar nachvollziehen und sich im Gesamtverlauf gut orientieren können. 

Personen aus Drittstaaten benötigen zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in Deutschland eine gültige Arbeitserlaubnis, welche die Erwerbstätigkeit gestattet.

Voraussetzungen für eine Erwerbstätigkeit in Deutschland:

  • Konkretes Arbeitsplatzangebot
  • Anerkennung als Fachkraft
  • Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit (in bestimmten Fällen)

Es gelten jedoch Ausnahmen. So können z.B. IT-Fachkräfte unter gewissen Voraussetzungen auch ohne eine Berufsanerkennung rechtmäßig in Deutschland als Fachkraft arbeiten. Lassen Sie sich hierzu von uns beraten.

  • Es muss bei Ihnen, als Arbeitgeber eine unternehmerische Tätigkeit vorliegen (eingetragene Unternehmung).
  • Im Falle einer durchzuführenden Anerkennungsmaßnahme (geltend nur für teilweise Anerkennungen), können nur berufsverwandte Betriebe bzw. Unternehmen die Fachkraft übernehmen.
  • Für Gesundheits-, Pflege- und Medizinberufe gelten gesonderte Regelungen. So können z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger bei einer teilweisen Anerkennung ihrer Qualifikation den Anpassungslehrgang nur in Krankenhäusern mit einer staatlich anerkannten Pflegeschule absolvieren.

Gesetzliche Arbeitgeber-Verpflichtungen: 

  • Der Arbeitgeber hat vorab zu prüfen, ob die ausländische Fachkraft einen Aufenthaltstitel zur Erwerbsfähigkeit in Deutschland besitzt.
  • Der Arbeitgeber ist verpflichtet, eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses der zuständigen Ausländerbehörde innerhalb von vier Wochen ab Kenntniserlangung mitzuteilen.

Wir wissen: Ihre Zeit ist kostbar. Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Prozesse so angepasst, dass wir Ihre Aufmerksamkeit und Zeit erst bei wichtigen Entscheidungen und Einwilligungen in Anspruch nehmen.

Ihr Aufwand konkret:

  • Angaben zum benötigten Fachpersonal: diese geben Sie unter Suchauftrag in Form eines Anforderungsprofils an
  • Einsicht in die Bewerbungsunterlagen zur Vorauswahl von Kandidaten
  • Teilnahme am Vorstellungsinterview per Video-Interview
  • Vertragsverhandlungen und Absprache von arbeitsrechtlichen Konditionen
  • Unterzeichnung von Anträgen und Verträgen (Arbeitsvertrag, Vermittlungsvertrag sowie Anträge zur Erteilung eines Arbeitsvisums)
  • Unterstützung bei der Wohnungssuche bzw. Zurverfügungstellung einer Unterkunft ist wünschenswert
  • Aktive Unterstützung in der Einarbeitungsphase



Verständlicherweise erhofft man sich vom Berufsanerkennungsverfahren die volle Anerkennung seiner Qualifikation, um sogleich in dem erlernten Beruf durchstarten zu können. Es ist jedoch oft so, dass sich die ausländischen Ausbildungsinhalte teilweise von den deutschen Inhalten unterscheiden. Um doch noch die volle Anerkennung zu bekommen, wird die Möglichkeit einer Ausgleichsmaßnahme angeboten.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Ausgleichsmaßnahmen viele Vorteile sowohl für Arbeitgeber als auch für die angehende Fachkraft haben:

  • Möglichkeit, Qualifizierung genau an Bedarf anzupassen (ähnlich, wie beim Auszubildenden, nur deutlich kürzer)
  • Der Wissensstand der Fachkraft wird für das jeweilige Fachgebiet nach deutschem Standard aktualisiert
  • Arbeitgeberfreundliche Entlohnung in der Anpassungsphase
  • Die Fachkraft bekommt einen sanften Einstieg ins deutsche Berufsleben
  • Verbesserung berufsbezogener Deutschkenntnisse während der Anpassungsphase
  • Förderung einer nachhaltigen Integration von ausländischen Fachkräften

 Sie sehen: diese Vorteile sprechen für sich! 

Der Pflegeengpass in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen spitzt sich aufgrund des demografischen Wandels und des aktuellen Gesundheitssystems immer mehr zu. Mit dem stetig wachsenden Anteil älterer Bevölkerung steigt die Nachfrage nach Pflegekräften. Gleichzeitig sinkt die Anzahl der ausgebildeten Pflegekräfte, sodass der Bedarf nicht mehr ausreichend gedeckt werden kann.

Mit dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz-PpSG
setzt das Bundesgesundheitsministerium neue Maßstäbe für bessere Personalausstattung in Krankenhäusern und bessere Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege. Die Krankenhäuser profitieren vom Pflegestellen-Förderprogramm zur Pflegepersonalkostenvergütung mit dem Ziel attraktive Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal zu schaffen sowie die Personalausstattung zu erhöhen.

Vertrauen zu genießen, ist ein wertvolles Gut.

Daher gibt Ihnen PRIMASTEPS folgende Sicherheiten:

  • gesetzeskonforme Vermittlung von internationalen Fachkräften 
  • faire und auftraggeberfreundliche Konditionen
  • Fachkräfteersatz entsprechend der Konditionen in unseren AGB
  • Vermittlungshonorar in Etappen

Detaillierte vertragliche Konditionen entnehmen Sie bitte aus unseren AGBs.